Von der Idee zum Start-up – mit gezielter Unterstützung für ETH-Absolvent:innen.
Quelle: ETH Zürich, Text 21.07.2026 von Corinne Landolt, Hochschulkommunikation
Neues Programm hilft ETH-Absolvent:innen, ihre Start-up-Ideen schnell auf den Markt zu bringen
Neu erhalten ETH-Studierende auch kurz vor oder nach ihrem Abschluss Unterstützung, wenn sie eine vielversprechende Geschäftsidee und einen funktionierenden Prototyp haben. Das Programm UPortunity hilft ihnen bei der Gründung ihres Start-ups und macht sie in kürzester Zeit fit für den Markt.
In Kürze
- Mit einem neuen Förderprogramm helfen die ETH Zürich und UBS Studienabgänger:innen bei der Gründung und Etablierung ihres eigenen Start-ups.
- UPortunity bietet ihnen finanzielle Unterstützung, Büroräume, Workshops, Unterstützung durch Mentor:innen und andere Gründer:innen sowie Kontakte zu Investor:innen.
- Bisher haben 15 Start-ups das Programm absolviert und am sogenannten Demo Day ihre Geschäftsidee potenziellen Investor:innen vorgestellt.
Cara Ammann schloss ihren Master in Biomedizintechnik an der ETH Zürich mit grossem praktischem Wissen über Prototypen und einer vielversprechenden Idee ab: Mit ihrem Start-up Softletics entwickelt sie einen Prothesenschaft, der sich automatisch an Veränderungen des Körpervolumens anpasst und so Betroffenen mehr Komfort und Stabilität bietet.
Der Schaft, der den Arm- oder Beinstumpf mit der Prothese verbindet, ist entscheidend für die Funktion von Prothesen. Bisher waren Anpassungen aber umständlich und teuer.
Ammanns Idee ist überzeugend – doch der Weg vom Prototyp zum erfolgreichen Unternehmen ist anspruchsvoll: Es braucht unter anderem ein gut funktionierendes Team, Fachwissen über Fristen, Finanzen und Verträge, eine gute Marketingstrategie und vor allem Geld von Investor:innen.
«Besonders wertvoll war der Austausch mit anderen Gründer:innen»
Unterstützung erhielt Ammann durch UPortunity, das neue Start-up-Förderprogramm der ETH Zürich. Das neue Programm hilft jungen Gründer:innen dabei, aus Ideen marktfähige Unternehmen zu entwickeln.
Drei Monate lang arbeiten die fürs Programm ausgewählten Teams Vollzeit an ihren Projekten, erhalten finanzielle Unterstützung, Büroräume, fundiertes Wissen, Coaching und Zugang zu einem breiten Netzwerk von Unternehmer:innen und Investor:innen.
«UPortunity war mega cool und wir haben viel gelernt, das wir täglich anwenden», sagt Ammann. Besonders wertvoll sei der tägliche Austausch mit anderen Gründer:innen gewesen.
Jungunternehmerin Cara Ammann (Mitte) erklärt Interessierten am Demo Day, wie ihr flexibler Prothesenschaft funktioniert. (Bild: Jasmin Frei / ETH Zürich)